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Ingenieurbüro für Elektro- und Automatisierungstechnik


Prozess-, Anlagen- und Gebäudeautomatisierung

Erstellung der Anlagensoftware



Frei programmierbare Steuerungen benötigen Software und diese Software ist ein echter Kostenfaktor.

Es bringt auch nicht viel hier über den Preis den günstigsten Anbieter zu wählen,

denn wenn man nur auf den papierseitig günstigsten Stundensatz achtet wird leicht vergessen,

dass eine Inbetriebnahme erst mit lauffähiger Anlage beendet ist.

Ein günstiger Stundensatz bringt hier nicht selten eine endlose Inbetriebnahme mit sich;

in zum Glück seltenen Fällen auch eine endlose Software-Bastelei.

Und wenn dann wie schon geschehen im Ausland endlos Hotelkosten auflaufen ist der Kostenvorteil schnell aufgebraucht.

Dem Endkunden bietet sich ja nicht nur das Erscheinungsbild des vielleicht schwitzenden Programmierers

sondern er bewertet die Gesamtleistung und wird dann ggf. die nächste Anlage beim Wettbewerber bestellen.


Wie wäre es denn wenn der Programmierer an der Anlage erscheint, sein Programm einspielt und auf den Startknopf drückt und alles funktioniert. Welchen Eindruck hinterlässt das beim Endkunden?

Ein Traum?



Nun ganz so schnell geht es wirklich nur in den Fällen wo bereits große Teile der Anlage modular beim Hersteller montiert, als Funktionsmodul im Werk gestestet und erst dann verschickt wurden. Sobald beim Endkunden vielleicht auch noch mit dessen Personal Montage- und Anschlussarbeiten durchgeführt werden muss zuerst die Korrektheit dieser Arbeiten geprüft werden. Der auch zum Nachweis der Funktionsbereitschaft einer Anlage erforderliche Signaltest wird von uns stets vor dem Zuschalten von Anlagenteilen im Zusammenspiel zwischen Programmierer und Elektropersonal durchgeführt. Daher ist eine Inbetriebnahme von teil-fertigen Anlagen auch schwierig und mit einem Mehraufwand verbunden. Dieser Signaltest wird protokolliert und beinhaltet auch Notizen über Abweichungen vom Planzustand, welche dann sehr oft softwareseitig kompensiert werden. Auch hierbei gilt der Zeitfaktor, insbesondere wenn dabei Eingriffe in bereits funktionierende Anlagenbereiche erfolgen müssen.


Nach dem Signaltest und bei voll betriebsbereiter Anlage kann diese häufig auch nur Stück für Stück von Anlagenpersonal des Herstellers und Programmierer gemeinsam in Betrieb genommen werden. Dies dient ausschliesslich dem Sicherheitsaspekt, denn sehr häufig wurde unsere Software bereits im eigenen Haus per Simulation getestet. Viele der beim Bau einer neuen Software auftretenden Probleme wird der Endkunde niemals sehen, denn diese wurden vorab behoben. Alleinig Kommunikationen mit Drittgeräten müssen an der endgültigen Anlage getestet werden; dies ist meistens nicht simulierbar.


Weshalb unsere Software so schnell in Betrieb genommen und ggf. auch verändert werden kann hat einen ganz einfachen Grund: wir standardisieren bereits seit vielen Jahren. Unser Kundenkreis beauftragte uns bisher immer wieder mit Automatisierungsaufgaben aus vielen verschiedenen Teilgebieten der Anlagenautomatisierung. So realisieren wir Steuerungen für Sondermaschinen, für Wasser-, Abwasser- und Versorgungsanlagen, für die Fördertechnik ebenso für Elektroschaltanlagen im MS- und NS-Bereich u.a. Ausserdem werden von uns immer wieder DDC-Regelungen für die Gebäudeautomation gefertigt. Zu dieser nicht vollständigen Aufzählung müssen immer wieder HMI-Bediengeräte und auch Leitsysteme programmiert werden.


Aufgrund der umfangreichen Anwendungen haben wir vor vielen Jahren beschlossen alle Steuerungsaufgaben nur noch mit der Simatic S7-300 bzw. der Simatic S7-400 zu realisieren. Unsere über mehr als 15 Jahre entstandene Bausteinbibliothek ermöglicht eine Programmierung aller erforderlichen Applikationen mit den stets gleichen Tools und damit die Möglichkeit auch ohne längere Einarbeitung in nach gleichem Standard gebaute Software von Kollegen oder aus der Vergangenheit einzusteigen.


Natürlich ist unsere Software voll auf Simulationsfähigkeit ausgelegt, ohne dass parallele Simulationsprojekte entstehen müssen. Wenn ein Kunde eine Frage hat kann diese häufig per Simulation geklärt werden, auch weil zeitliche Vorgänge beschleunigt werden können.


Um den Programmieraufwand bei ständig wachsender Komplexität zu vermindern entstand in den letzten Jahren eine neue Generation Bausteine (PLC-Tools Release V3) , welche so hoch komplex sind dass z.B. viele Funktionen nur noch per Setup-Bit gewählt werden und auch die HMI-Anbindung bereits vorbereitet ist. Für die Simatic S7-1500 (TIA V13) gibt es bereits erste Projekte; eine Nutzung der Bausteinbibliothek aus der Simatic S7 classic ist jedoch oft nicht möglich. Wir werden diese Bibliotheken bald veröffentlichen.


Bis dahin bauen wir auch gern Ihre Anlagensoftware, zeitnah und funktionssicher.

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